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10 gute Tipps gegen Stress

Vielleicht sind die Urlaubszeit und die Wochen danach ein guter Anlass, dass wir alle intensiv über ein großes Problem unserer Zeit nachdenken. Vermutlich ist es Ihnen auch schon aufgefallen, wenn Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis umsehen. Da kommen viele aus den Ferien zurück und wirken nicht ein bisschen erholt. Im Gegenteil: Sie wirken stressgeplagt und gehen völlig energielos ihrem Beruf nach. Kein Wunder, wenn sie da keinen Erfolg haben und sich binnen kürzester Zeit wieder ausgelaugt und urlaubsreif fühlen. Was Sie dagegen tun können.

Erholung im Alltag

Wo liegt das Problem? Viele haben verlernt, sich wirklich zu erholen: geistig, seelisch und körperlich. Sie freuen sich auf den Sommerurlaub, nutzen ihn aber nicht, um sich zu regenerieren. Sie bauen ein neuerliches Stress-Programm auf. Das ist der Freizeit-Stress. Und der hindert den Betreffenden, dass er abschaltet, sich erholt, neue Kräfte sammelt.

Man kann nicht von einem Tag zum anderen Menschen zeigen, wie sie ihren Urlaub verbringen müssen, um auch etwas für ihre Gesundheit zu tun. Daher müssen wir lernen, im Alltag Erholung zwischendurch zu finden. Das heißt: Wer gestresst aus den Ferien kommt, der muss eben danach innere Ruhe und inneren Frieden finden. Das kann man lernen.

Das Problem ist auf keinen Fall mit dem dummen und sinnlosen Satz gelöst: „ Meide den Stress!“ Das geht in unserer Zeit nicht. Keiner entkommt heutzutage dem Stress: weder Schüler, Studenten, Berufstätige, Hausfrauen und Hausmänner und schon gar nicht die Senioren. Die Lösung lautet: Wir alle müssen stressfest werden. Und dazu brauchen wir Ruhe-Phasen im Leben. Und die müssen wir erkämpfen und erfüllen. Sonst gehen wir unter und es heißt dann eines Tages für einen von uns: schachmatt.

10 Tipps gegen den Stress

Wer nicht stressfest wird, der steuert seelischen und körperlichen Krankheiten entgegen, strapaziert aber auch sein geistiges Potenzial. Die erste Warnstufe ist das Burn out Syndrom, das in unserer Gesellschaft immer häufiger auftritt.

Und das sind sie, die 10 Tipps, die man beherzigen muss, um endlich Ruhe-Phasen im Leben zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen:

Wenn Sie sich an diese 10 Punkte halten, werden Sie bald kein Probleme haben, Stress zu meistern und auch im Alltag Ruhe und Erholung zu finden. Vermutlich fühlen Sie sich dann nie wieder urlaubsreif...

  1. Das tägliche Frühstück muss zu einem Fest der Gaumenfreuden werden. Die erste Mahlzeit am Tag ist die wichtigste. Wir versorgen Körper und Geist mit dem Treibstoff, den wir brauchen, um mit Elan in den Tag zu gehen und erfolgreich den Vormittag meistern zu können. Nehmen Sie sich Zeit dafür. Stehen Sie rechtzeitig auf. Decken Sie den Tisch gemütlich. Trinken Sie einen Obstsaft oder Gemüsesaft zum Auftakt, danach Kaffee oder Tee. Genießen Sie ein Müsli mit Vollkornflocken und Trockenfrüchten, essen Sie einen Haferbrei der wählen Sie Vollkornbrot mit Butter, Käse, Putenschinken und knackigem Gemüse wie Radieschen, Paprika, Gurkenscheiben. Wenn Sie jeden Tag das Frühstück zu einem festlichen Anlass machen, werden Sie voll Energie und guter Laune aus dem Haus gehen.
  2. Sie müssen der Manager über Ihre Arbeit werden. Verschaffen Sie sich morgens einen Überblick, was Sie im Laufe des Tages alles erledigen müssen. Reihen Sie die Aufgaben auf einem Zettel. Schreiben Sie auf, was am wichtigsten ist. Dann werden Sie nämlich erkennen: Selbst, wenn jemand noch so nett bittet, Sie können nicht noch eine Aufgabe übernehmen. Lernen Sie in diesem Zusammenhang endlich, „Nein!“ zu sagen. Sonst werden Sie niemals Zeit für Freiräume und Ruhephasen schaffen können. Und wenn eine Verpflichtung wegfällt, schaufeln Sie diese gewonnene Zeit nicht gleich wieder mit Arbeit zu. Denkens je nach, wie Sie sich in dieser geschenkten Zeit entspannen und erholen können.
  3. Unangenehmes – weg damit ! Das heißt in der Praxis: Nehmen Sie sich die unangenehmsten Aufgaben vor und erledigen Sie diese als Erstes. Wer das am Vormittag schafft, geht erleichtert und mit mehr Vitalität in und durch den Nachmittag. Wer Schwieriges hinter sich gebracht hat, hat auch mehr Sinn für eine Pause.
  4. Nährstoffe tanken. Außer den Hauptmahlzeiten braucht der Mensch zwischendurch Vitalstoffe, die ihm Kraft geben. Hier werden viele Sünden begangen. Man greift während der Arbeit zu Keksen, Kuchen und starkem Kaffee mit viel Zucker. Weitaus besser für die Nerven, für die gute Laune und für besseres Denken sind ein paar Walnüsse, Haselnüsse, Trockenfrüchte. Außerdem darf man nicht auf die Versorgung mit reichlich Vitamin C vergessen. Denn Vitamin C macht stressfest. Die beste Vitamin-C-Quelle während des Tages: vormittags und nachmittags in einem Viertelliter Trinkglas eine Mischung aus Sanddorn-Sirup 1 zu 6 mit Wasser.
  5. Ein alter Spruch lautet „ Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben“. Wer viel arbeitet und viel Stress hat, der sollte einen Teil seiner Entspannung und Ruhephasen mit einem moderaten Sport abdecken. Es ist ungeheuer entspannend, mit dem Fahrrad oder zu Fuß in Wanderschuhen die Natur zu entdecken. Wer so Sport treibt, dass er mit seinem Partner dabei sprechen kann, ohne außer Atem zu kommen, der macht es richtig und erlebt beim Sport eine gesundheitsfördernde Ruhe-Phase.
  6. Totale Entspannung. Es gibt Augenblicke im Alltag, da hat man die Nase voll, möchte keinen Menschen sehen, will ganz allein sein, um die Ruhe zu genießen. Das kann man auf verschiedene Weise. Entweder man zieht sich zurück, um mit Yoga, mit autogenem Training, mit Thai Chi innere Harmonie herzustellen. Oder man geht allein durch einen Wald, setzt sich in eine Kirche oder unternimmt ein kurzes, kleines Schläfchen, um Kraft zu sammeln.
  7. Gehen Sie auf Gedanken-Reise. Das ist eine originelle Form der Entspannung, eine ungewöhnliche Ruhe-Phase. Lehnen Sie sich in Ihrem Sessel zurück, schließen Sie die Augen und stelle Sie sich wunderschöne Szenen vor: Sie schlendern einen Sandstrand entlang. Sie sitzen unter einer Palme und schauen aufs Meer. Sie stehen an Deck eines Schiffes und genießen eine leichte Brise im Gesicht. Oder Sie liegen in einer duftenden Wiese, umgeben von Blumen. Es genügen ein paar Minuten, um sich mit solchen Vorstellungen neue Energie zu holen.
  8. Faulsein als Termin. Schreiben Sie in Ihren Kalender ein: Freitag von 16 bis 19 Uhr: Faulenzen. Das müssen Sie dann auch tun. Hören Sie Musik, setzen Sie sich in die Badewanne, lesen Sie in einem Buch, ziehen Sie sich in ein Wellness-Hotel zurück.
  9. Wenn Sie einen Partner haben, vergessen Sie nicht bei all den Alltags-Verpflichtungen auf zärtliche Minuten, auf Zeit für die Liebe. Das ist wichtig für die Immunkraft, für die optimale Stress-Bewältigung und das Selbstbewusstsein. Das gilt übrigens für jedes Alter.
  10. Positives Denken, gepaart mit Humor. Zugegeben: Es gibt im Leben nicht täglich etwas zu Lachen. Doch wir sollten uns alle, wenn wir erfolgreich durchs Leben gehen wollen, bemühen, die heiteren Seiten vieler Alltags-Szenen zu sehen. Und wir sollten in der Kommunikation mit anderen auch heitere Episoden weitergeben. Man darf nicht unentwegt alles so todernst nehmen. Es gibt da einen sehr schönen Spruch: „ Du sollst alles im Leben wichtig nehmen, aber bitte: nicht zu ernst!“

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